Gegenwehrverhalten und Folgen!!!

Eine Schematische Darstellung anhand einer Polizeiinternen Studie in Hannover, in der von der Kriminalhauptkommissarin Susanne Paul, der Zusammenhang von Gegenwehrverhalten, in den Stufen "keine Gegenwehr", "leichte Gegenwehr" und "massive Gegenwehr", mit dem Abbruch der Tat verglichen wurde. Abbruch der Tat bedeutet hier bei Vergewaltigung "Abbruch vor Penetration", also Abbruch vor Eindringen in die Vagina. Bei sexueller Nötigung "Abbruch vor oder während sexueller Handlungen".

Allein eine nüchterne Betrachtung der bildlich dargestellten Statistik, läßt keinen Zweifel darüber aufkommen, daß "frau", wenn sie sich massiv wehrt, die besten Chancen hat, ohne einen Tätererfolg aus der Situation hervorzugehen.

Die Restbereiche, die zum größten Teil weniger als ein Fünftel betragen, lassen sich nicht mit der Gefahr für Körper und insbesondere Seele aufwiegen, die durch ein Nichtwehren entsteht.
 
 



 




Wenn Sie uns fragen, sollten Sie sich wehren und das natürlich massiv und mit allem was sie haben.

Gibt es so etwas wie normales und abnormes Sexualverhalten? Ist es nicht eher so, daß wenn über von der Norm abweichendes auffälliges Sexualverhalten gesprochen wird, mehr die eigenen unbewußten Ängste uns beeinflussen und dadurch irgendwelche scheinrationalen Argumente hervorgebracht werden, die wir überzeugt in die Debatte werfen?

Wir wissen, daß es das typische Opfer oder den typischen Täter nicht gibt, trotzdem verbinden wir ähnlich dem pavlovschen Hund, der den akustischen Reiz mit Futter verbindet, Sexualverbrecher mit der Vorstellung vom "Bösen Onkel".

Es liegt auch an den Medien, die einen Sexualverbrecher immer so darstellen, daß einem das Blut in den Adern gefriert. Natürlich alles sehr verkaufsfördernd für eben diese Medien. Der "normale Mensch" hat natürlich nichts mit diesen Entarteten zu tun. Man distanziert sich. Man schließt die Augen vor den im täglichen Umgang beobachteten fließenden Übergängen von normal bis abweichend.

Wie anders wäre es sonst möglich, daß Ehefrauen nicht bemerken, wie ihr nach außen hin normale Ehemann die leibliche Tochter heimsucht?

Doch wer sind sie die Täter und wer sind die Opfer?

Zunächst einmal will ich den Begriff des deklarierten Opfers benutzen. Das heißt, daß man sich selbst oder durch andere als Opfer bezeichnet wird.

Seine eigene Opferbezeichnung deklariert man dadurch, daß man jemanden anzeigt. Man kann nur jemand anzeigen, wenn man betroffen ist von etwas, was ein anderer einem angetan hat.

Bei fremddeklarierten Opfern, handelt es sich um Personen, die sich vielleicht nicht selbst als Opfer empfinden, wie z.B. bei Kindern, die einen Schamverletzer beobachtet haben und nun beiläufig, weil sie sich nichts dabei denken, dies zu Hause erwähnen. Die Eltern deklarieren das Kind nun als Opfer.

Zu 80 - 90 % sind Mädchen und Frauen die Opfer. Davon etwa 60 - 70 % im Alter von sieben bis dreizehn Jahren. Hier handelt es sich um sexuellen Mißbrauch und Schamverletzungen.

Im Bereich der Vergewaltigungen sind oftmals Frauen im Alter von 14 - 20 Jahren gefährdet. Hier kommt es auch zu den meisten Übergriffen.