10 Fragen zu den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 

entnommen der Baurmannstudie des 
  1. Welchen Anteil hat die sogenannte Sexualkriminalität an der angezeigten Gesamtkriminalität? Antwort 
  2. Glauben Sie, daß die sog. Sexualkriminalität in den letzten 10 Jahren zu- oder abgenommen hat? Antwort 

  3. o Zunahme

    o Abnahme

    o Gleich

  4. Wie hoch schätzen Sie den Anteil des Dunkelfeldes pro angezeigte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung? Antwort 
  5. 1 : ?
  6. Wieviel Prozent der angezeigten Vergewaltigungen werden überfallartig durch einen Fremden begangen? Antwort 
  7. Wieviel Prozent der Männer, die eine Vergewaltigung ausführten sind sog. Triebtäter? Antwort 
  8. Bei wieviel Prozent der angezeigten Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen waren sich Opfer und Täter schon vorher bekannt oder verwandt? Antwort 
  9. In welcher Altersspanne befindet sich die wesentliche Opfergruppe? Antwort 
  10. Wieviel Prozent der Vergewaltigungen und sex. Nötigungen finden im sozialen Nahraum statt.Antwort
  11. Welche Rolle spielt bei Vergewaltigung und sexuellen Nötigung die Alkoholisierung der Täter und der Opfer? Antwort 

  12. o In allen Fällen

    o Vor allem beim Täter ein wichtiger Faktor

    o Vor allem beim Opfer ein wichtiger Faktor

    o In der Mehrzahl der Fälle spielt die Alkoholisierung

    o nur eine geringe oder gar keine Rolle

  13. Wieviel Prozent der angezeigten Vergewaltigungen sind Falschanschuldigungen? Antwort 
Antworten auf die Fragen zu den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

Lösungsblatt:

  1. Bund 1992 = 0,7%, Land 1992 = 0,84 % zurück
  2. Von 1982 bis 1989 Abnahme und dann wieder ein Anstieg, wobei der Stand von 1982 in 1992 noch nicht erreicht war. Langfristig ergeben sich eher geringe Schwankungen. zurück
  3. Lt. Baurmann bei beiden Delikten 1 : 3 bis 1 : 10 zurück
  4. Ca. 25% bundesweit und ca. 28% landesweit(1992) geschahen überfallartig durch einen Einzeltäter. Der Anteil der Täter, zu denen das Opfer keine Vorbeziehung hatte war allerdings noch geringer. Bund (alte Bundesländer/Berlin) = 17,2%, NW = 18,2 % (1992) zurück
  5. Die Untersuchungen differieren. Die höchsten Ergebnisse liegen bei ca. 10% psychopathologischen Auffälligkeiten bei den Tätern. zurück
  6. Bund 1992 - vollendete Vergewaltigungen: 66, 8% mit Vorbeziehung zurück

  7. - versuchte Vergewaltigung: 38, 6% mit Vorbeziehung

    - vollendete sexuelle Nötigung: 38, 2% mit Vorbeziehung

    - versuchte sex. Nötigung: 21,8% mit Vorbeziehung

  8. Im Bereich der Vergewaltigung waren vorwiegend die jungen Frauen zwischen 14 und 20 Jahren gefährdet, jedoch stellt die Gruppe der Frauen zwischen 21 - 60 Jahren die zahlenmäßig größte Gruppe. zurück
  9. Bis zu 75% zurück
  10. In der Mehrzahl der Fälle spielt Alkohol eine geringe oder keine Rolle. zurück
  1. Untersuchungen haben eine Tendenz zwischen 2 bis 8% ergeben bei der Rate der Vortäuschungen oder Falschanschuldigungen. zurück
zum Anfang